Die Bedrohung durch Drohnen über Stadien ist ein reales, messbares und vor allem auch vermeidbares Risiko. Im ersten Part unseres Zweiteilers zum Schutz des Luftraums über Stadien haben wir anhand weltweiter Drohnenvorfälle die Notwendigkeit eines Drohnendetektionssystems für Stadien aufgezeigt. Der zweite Teil soll nun Aufschluss darüber geben, was Stadionbetreiber und Sicherheitsverantwortliche unternehmen können, um ihre Veranstaltungen und ihre Zuschauer zu schützen.

Immer häufiger setzen sich Stadionbetreiber mit der Frage auseinander, wie sie ihren unteren Luftraum vor der Bedrohung durch Drohnen schützen können. Der erste Schritt, um die Sicherheit für Event und Zuschauer zu gewährleisten, ist eine Analyse des individuellen Drohnenrisikos. Dabei werden verlässliche Daten gesammelt, die dabei helfen die Bedrohung durch Drohnen zu verstehen und einzuschätzen. Anhand dieser Daten können Verantwortliche dann entscheiden, wie sie ihr Stadion und ihre Veranstaltungen vor Terrorismus, Spionage oder Vandalismus durch Drohnen schützen wollen.

1. Analyse des Drohnenproblems

Luftfahrtbehörden und Verbände, wie die FAA und der Verband Unbemannte Luftfahrt, veröffentlichen regelmäßig Zahlen, die Aufschluss über den exponentiellen Anstieg registrierter Drohnen geben. Diese Datensätze sind wichtig, weil sie die häufige Drohnennutzung untermauern, allerdings geht aus ihnen nicht hervor, wann, wo und wie oft Drohnen über einem bestimmten Stadion fliegen.

Um diese essenziellen Informationen zu erhalten, müssen Stadionbetreiber eine erste Risikoanalyse durchführen. Dazu wird eine funkfrequenzbasierte Erkennungstechnologie wie der RF-160 von Dedrone benötigt, der Drohnen in bis zu fünf Kilometern Entfernung identifiziert. Dieser Sensor ist direkt mit der Dedrone-Cloud verbunden und kann innerhalb von nur 15 Minuten aufgebaut und installiert werden.

 

Für eine Risikoanalyse sollten Stadionbetreiber in der Regel vier bis acht Wochen einplanen, damit die Sensoren ausreichend Daten sammeln können, die belegen ob ein Drohnenproblem vorliegt. Anhand dieser gesammelten Daten können Muster in den Drohnenaktivitäten festgestellt werden. Sicherheitsverantwortliche können historische Daten auf täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Basis abrufen und erfahren zum Beispiel, zu welchem Zeitpunkt die Drohnen bestimmte Bereiche des Stadions ansteuern.

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2. Verstärkung des Drohnendetektionssystems

Ergibt die Risikoanalyse, dass ein Drohnenproblem vorliegt, müssen sich Sicherheitsverantwortliche überlegen, wie sie ihre Veranstaltungen gegen die Bedrohung aus der Luft schützen können. Um die Schwachstellen im unteren Luftraum am besten identifizieren zu können und Drohnenangriffen vorzubeugen, können sie das System durch zusätzliche Funkfrequenzsensoren sowie Kamera- und Radar-Systeme ergänzen. Dadurch erhalten Sicherheitsverantwortliche weitere wichtige Informationen und können z.B. im Falle einer Strafverfolgung visuelle Beweismaterialien liefern.

Die fundierten Ergebnisse und Analysen, die sich aus der Drohnendetektion ergeben, helfen dabei Schwachstellen zu erkennen und Sicherheitsvorkehrungen neu auszurichten.  

 

 

2019 hat Dedrone mit seiner Drohnenabwehrtechnologie die RBC Canadian Open geschützt.

Die Technologie zur Erkennung der Drohnen ermöglicht es Veranstaltern und Polizei umgehend zu reagieren, sobald eine Drohne in den geschützten Luftraum eindringt. Bei der Frage, wie eine Drohne aus der Luft geholt werden kann, müssen Stadionbetreiber die gesetzlichen Einschränkungen für den Eingriff in den Luftraum beachten. Wird der Schutz der Veranstaltung von der Regierung gewährleistet (z.B. Fußball Weltmeisterschaft), können gesonderte Rechte gelten.

Überlassen Sie die Sicherheit nicht dem Zufall

Wenn man sich die Zahlen der ansteigenden Drohnennutzung vor Augen hält, sind Technologien zur Detektion und Abwehr von Drohnen unerlässlich, um den Schutz von Zuschauern, Gebäuden oder Übertragungsrechten zu gewährleisten. Starten Sie noch heute mit Ihrer kostenlosen Bedarfsanalyse.

Friederike Nielsen

Über den Autor

Friederike hat die Entwicklung von Dedrone zum Key Player in der Luftraumsicherheits-Technologie von Anfang an mit begleitet.

Friederike Nielsen

friederike.nielsen@dedrone.com

Ursprünglich veröffentlicht am 28. Jul. 2020, aktualisiert am 17. Okt. 2020